NATUR – MENSCH, St. Andreasberg

25. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ vom 15. September bis 13. Oktober 2019 in Sankt Andreasberg

Bereits zum 25. Mal findet die Ausstellung an verschiedenen Stellen in der Oberharzer Bergstadt und Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg statt. Sie ist traditionell dem Thema und positiven Spannungsfeld Natur – Mensch gewidmet und greift damit das besondere Anliegen der beiden Veranstalter, Nationalpark Harz und Stadt Braunlage, auf, wieder mehr Verständnis für die Natur, natürliche Kreisläufe und Zusammenhänge zu fördern. 62 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Installation, Videokunst und Bildhauerei/Skulpturen wird die diesjährige Kunstausstellung NATUR – MENSCH zeigen. Darunter auch mein Gemälde „Picknick III“.

 

 

Ort
Rathaus-Scheune (Dr. Willi-Bergmann-Straße 23, 37444 Sankt Andreasberg ), Martini-Kirche und St. Andreas-Kirche

Vernissage
14.09.2019, 19.00 Uhr (in der Rathaus-Scheune / mit Verleihung des Andreas-Kunstpreises)

Vorab wird Prof. Dr. Reinhard Schulz um 15 Uhr den Vortrag „Das ästhetische Naturverhältnis des Menschen“ halten. Um 17 Uhr führt dann Detlef Kiep Künstlerinnen, Künstler und Interessierte durch die Ausstellung.

Ausstellungsdauer
15.09. – 13.10.2019

Öffnungszeiten
täglich 11.00 – 17.00 Uhr

Der Raum Zwischen Uns / Über Die Natur Die Wir Teilen

Ausstellung im Nietzsche-Dokumentationszentrum Naumburg zusammen mit Annette Krisper-Beslic und Kathrin Henschler .



Die Ausstellung läuft bis zum 27. Oktober 2019.

Nietzsche-Dokumentationszentrum Naumburg
Jakobsmauer 12
06618 Naumburg (Saale)

info@nietzsche-gesellschaft.de
Tel.: +49 (0) 3445 261 133

Öffnungzeiten der Ausstellung:
(Zugang über das Nietzsche-Haus, Weingarten 18)
Dienstag bis Freitag 14-17 Uhr
Samstag, Sonntag u. Feiertage 10-17 Uhr
Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung

Eintritt:
2,50 Euro / ermäßigt 1,50 Euro
Gruppen (ab 10 Personen): p. P. 1,50 Euro

 


 

»Art is the activity that exalts and denies simultaneously. „No artist tolerates reality“, says Nietzsche. That is true, but no artist can get along without reality. Artistic creation is a demand for unity and a rejection of the world. But it rejects the world on account of what it lacks and in the name of what it ​sometimes is. Rebellion can be observed here in its pure state and in its original complexities. Thus art should give us a final perspective on the content of rebellion.«

– Albert Camus



Hartmut Kiewert, „Im Freien II“, 2018, Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm

Malaufenthalt auf Hof Butenland 2019

Vom 19.08. bis 28.08.2019 war ich wieder auf dem Lebenshof Hof Butenland und habe einige der tierlichen Bewohner*innen gemalt.

DIE ZUKUNFT IST DAS NEUE DING

Ausgewählte Positionen um das Wirken von Prof. Thomas Rug

Diese Ausstellung unternimmt den Versuch, die erstaunliche Spannbreite der Lehre von Thomas Rug, dem mittlerweile emeritierten Professor für Grafik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, abzubilden. Technisch wie konzeptionell stark divergierende Strategien von über 40 Künstlerpersönlichkeiten, deren Weg in der einen oder anderen Weise durch eine folgenreiche Schule führte, treten in dieser Ausstellung miteinander in Austausch. Feine Beobachtungen, überbordendes Kopfkino, abstrakte Untersuchungen, ruppige Inszenierungen, Anleihen aus Hoch-, Pop- und Alltagskultur machen laut oder leise Rabatz. Kaum noch praktizierte Techniken werden zeitgenössisch durchgelüftet. Die Zukunft ist das neue Ding, auch für Thomas Rug, der mit einer neuen Arbeit vertreten ist.

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen: Rawad Atfeh, Anne Baumann, Franca Bartholomäi, Caterina Behrendt, Oliver Bekiersz, Florian Bielefeldt, Steffen Braumann, Sarah Deibele, Nicolas Engele, Nikolaus Fasslrinner, Mattes Fischer, Rüdiger Franke, Marc Fromm, Jay Gard, Tobias Gellscheid, Jana Gunstheimer, Claas Gutsche, Katrin Hanusch, Sebastian Harwardt, Philipp Haucke, Hartmut Kiewert, Ilko Koestler, Tobias Köbsch, Sophie Kurzer, Christine Matzke, Paul Arne Meyer, Christoph Meißner, Niklas Müller, Sara Möbius, Tayou Mori, Sebastian Nebe, Dirk Neumann, Wieland Payer, Thomas Rabisch, Franz Rentsch, Frank Petzold, Torsten Enzio Richter, Thomas Rug, Alexander Schellbach, Martin Schuster, Paul Sörgel, Regina Stiegeler, Bianca Strauch, Nick Teplov, Tobias Teschner, Marianne Thurm, Christian Weihrauch, Paul Werner, Ulrike Zabel, Majla Zeneli

Die Ausstellung wurde von Nora Mona Bach und Sebastian Gerstengarbe kuratiert und organisiert.

Die Eröffnung ist am  Freitag, den 9. August 2019, um 19 Uhr.

Zur Begrüßung sprechen:
Manon Bursian (Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt), Prof. Dieter Hofmann (Rektor der Burg Giebichenstein), Prof. Christian Weihrauch (Professor für Malerei / Zeichnung / Komposition an der HGB Leipzig), Nora Mona Bach & Sebastian Gerstengarbe (Kuratoren der Ausstellung), mit einem musikalischen Beitrag von Stanley Brinks & Clemence Freschard (Berlin)

DIE ZUKUNFT IST DAS NEUE DING
Ausgewählte Positionen um das Wirken von Prof. Thomas Rug
10. August – 2. September 2019
Öffnungszeiten: Mi–So und feiertags 14–18 Uhr
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
www.die-zukunft-ist-das-neue-ding.de

Voilà

Seit Anfang diesen Jahres bin ich Mitglied beim BBKL e. V. und in der diesjährigen Mitgliederausstellung mit einem Bild vertreten.

Es ist wieder soweit! In regelmäßiger Folge veranstaltet der BUND BILDENDER KÜNSTLER LEIPZIG e.V. seine Mitgliederausstellung. In diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Areal der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei. Unter dem Titel „VOILÀ“ beteiligen sich jetzt mehr als 100 Künstler*innen mit Beiträgen eigener Wahl aus den Bereichen Malerei, Grafik, Handzeichnung, Fotografie, Skulptur, Objekt und Installation.

Bild: © Stephanie Marx

Ort: UG14 – Halle14 Untergeschoss, Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Vernissage: 05.07.2019 // 19.00 Uhr

Dauer: 06.07. – 27.07.2019

Öffnungszeiten: Mi. – Sa.: 15.00 – 19.00 Uhr

FoodFuturesArt / 26. Mai – 07. Juli

Internationales Multimedia- und Performance-Projekt zur Zukunft der Ernährung

Der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. präsentiert die Ausstellung FoodFuturesArt, die sich mit den Problemen einer zukünftigen Ernährung auseinandersetzt. Es wird auch ein großformatiges Bild von mir zu sehen sein, in dem sogenannte »Nutztiere« nicht mehr als »Nahrung«, sondern als Gefährt*innen auf Augenhöhe mit Menschen in Erscheinung treten.

Beteiligte Künstler*innen:
Noam Braslavsky (Deutschland/Israel)
Michael Dörner (Deutschland)
Helmut Hennig (Deutschland)
Pervez Imam (Schweiz)
Leon Joskowitz (Deutschland)
Hartmut Kiewert (Deutschland)
Maurice Maggi (Schweiz)
Norbert Meissner & Franziska Anna Faust (Deutschland)
Regina Frank TheHeArtisPresent (Deutschland/Portugal)
Romina de Novilis (Italien)
Marie-Françoise Plissart (Belgien)
Peter Puype (Belgien)
Lenny Ratnasari Weichert (Indonesien)
Daniel Spörri (Schweiz)
Timm Ulrichs (Deutschland)
Sarah Zehnder (Schweiz)

 

Kunsthalle Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Tel. 0511 2134860
kunsthalle@kulturzentrum-faust.de
Anfahrt: Bahn 10, Station Leinaustraße

Ausstellungsdauer:
Sonntag, 26. Mai – Sonntag, 7. Juli 2019

Vernissage: Samstag, 25. Mai 2019, 19 Uhr

Öffnungszeiten:
Do und Fr 16 – 20 Uhr
Sa und So 14 – 18 Uhr

Eintritt:
3,- Euro, ermäßigt: 2,- Euro


Statement zu Insekten als Nahrung

Insekten und andere Tiere sind keine Waren
Für eine vegane Zukunft der Ernährung

Meine Bilder zeigen Szenarien einer Welt, in der Tierhaltung der Vergangenheit angehört und Menschen und andere Tiere sich auf Augenhöhe begegnen. Diese Utopie einer Welt ohne Tierausbeutung beschränkt sich nicht auf Landwirbeltiere wie Schweine, Hühner und Kühe, sondern schließt alle weiteren Tiere wie Fische und auch Insekten mit ein.

Die im Rahmen dieses Ausstellungsprojekts hervorgehobene Ernährung mit Insekten als eine vermeintlich ökologische und zukunftsorientierte Ernährungsweise und die damit verbundene massenhafte Züchtung, Gefangenhaltung und Tötung von Insekten lehne ich genauso wie jede andere Form der Tierausbeutung ab. Ich distanziere mich ausdrücklich von den im Kontext dieser Ausstellung genannten „Speiseinsekten“-Firmen und deren in diesem Rahmen angebotenen Produkten.

Heute besteht schlicht keine Notwendigkeit Tiere zu essen. Es stehen ausreichend pflanzliche Nahrungsmittel, inklusive Alternativen zu Fleisch, Milch und Co., zur Verfügung, für deren Produktion zudem weniger Land, Wasser und Energie benötigt wird als für den Umweg über die Tierhaltung. Wir können also auf die Grausamkeit, andere Tiere für unsere Ernährung zu töten, ohne weiteres verzichten.

Auch wenn uns Insekten vielleicht nicht so nahe stehen wie etwa andere Säugetiere, sind sie ebenfalls Lebewesen die ihre eigenen Ziele verfolgen und teils hoch komplexe Formen der Kommunikation und des Zusammenlebens haben. Wir dürfen sie nicht für unsere Zwecke instrumentalisieren.

Setzen wir auf die allein in Deutschland jährlich für die Lebensmittelindustrie geschlachteten 800 Millionen Landwirbeltiere und unzähligen Fische und Krebstiere nicht noch weitere Millionen getötete Insekten obendrauf. Beenden wir die grausame Praxis Tiere zu essen.

Schluss mit den Profiten auf Kosten der Tiere. Für eine zukunftsfähige bio-vegane und solidarisch organisierte Lebensmittelproduktion und eine Gesellschaft jenseits von Markt und Staat, die auch die Bedürfnisse und Interessen anderer Tiere mitberücksichtigt.

Hartmut Kiewert

The End of Meat / 30.06. / Kunsthalle Faust

Im Rahmen der Ausstellung FoodFuturesArt in der Kunsthalle Faust wird auf meine Initiative hin diesen Sonntag um 16 Uhr der Film „The End of Meat“ über eine Welt ohne Fleisch gezeigt.

Der Regissuer Marc Pierschel und ich werden vor Ort sein und stehen im Anschluss an den Film für ein Publikumsgespräch bereit.

In THE END OF MEAT wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Revolution in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit und trifft auf Wissenschaftler, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll.

Neben vielen anderen komme auch ich im Film zu Wort und meine Malerei wird kurz vorgestellt.

Kunsthalle Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Eintritt: 3€ regulär & 2€ ermäßigt
(Der Eintritt gilt für die gesamte Ausstellung)